Weihnachten 2017

© Bayerische Staatsbibliothek Cgm 8010, fol 74r

Liebe Leserin,
lieber Leser,

mit einem Bild aus der prachtvollen Ottheinrich-Bibel möchten wir Sie auf die kommenden Weihnachtstage einstimmen. Der Maler Mathis Gerung hat die Anbetung der Hirten aus dem Lukasevangelium 2,15-20  in einem nach Dürer’schem Vorbild gestalteten Ruinenstall dargestellt. Das Jesuskind liegt auf einem von drei Engeln gehaltenen weißen Tuch in einem Weidenkorb. Maria kniet mit andächtig erhobenen Händen davor. Links steht Josef mit einer Kerze in der Hand. Die Hirten knien anbetend im Toreingang.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr 2018
und wir freuen uns auf Ihren Besuch im kommenden Jahr!

Ihr Bibelhaus-Team

(1) Highlights in ersten Halbjahr 2018

Dr. Volker Jung

Erstes Highlight im ersten Halbjahr 2018 ist der Vortrag von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung am Mittwoch, 21. Februar, 19.30 Uhr zum Thema „Alte Schriften und moderne Fragen. Warum die Bibel immer noch etwas zu sagen hat“. Der Vortrag gehört zur Reihe „Sola Scriptura?“ des Bibelhauses. Das Halbjahresprogramm kann als PDF auf der Website heruntergeladen werden. Öffentliche Führungen für Erwachsene bietet das Bibelhaus jetzt auch jeweils dienstags um 16 Uhr an. Sie ergänzen das Angebot der öffentlichen Führungen am Sonntag und der monatlichen Mittagsführung. In den ersten Führungen im neuen Jahr geht es am 16. Januar um „Die Bibel im Gepäck – Migration und Heilige Schrift“, am 23. um den Tempel in Jerusalem und am 30. um „Schriftrollen und Qumran: Ausgrabung eines Klosters?“.  [mehr]

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(2) Qumran-Ausstellung für 2019 im Bibelhaus abgesagt

Das Bibelhaus hat die für 2019 geplante Qumran-Ausstellung absagen müssen. „Aufgrund der politischen Entwicklungen ist es für uns nicht möglich, die Ausstellung in der geplanten Form umzusetzen“, erklärte Museumsdirektor Dr. h. c. Jürgen Schefzyk. In der Ausstellung sollten einige der ältesten bekannten Bibel-Manuskripte des Fundes vom Toten Meer gezeigt werden. Die Israelische Antikenverwaltung als Leihgeber forderte eine pauschale Immunitätserklärung für ihre Objekte, die fremde Ansprüche im Ausland verhindert und die Rückkehr nach Israel sicherstellt. Das Land Hessen sah sich dazu nach Absprache mit dem Bund nicht in der Lage. Das Bibelhaus bedauert, dass unter diesen Umständen die entscheidenden Exponate nicht gezeigt werden können. Die Entscheidung wurde national und international von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bis zur Jerusalem-Post aufgenommen und kommentiert.

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(3) Die Festung Masada

Masada

Der Themenbereich Masada erhält eine neue Vitirine und ist ab Mitte Januar wieder im Bibelhaus zu sehen. Masada war eine antike jüdische Festung am Südwestende des Toten Meeres. Sie wurde im Jüdischen Krieg von 66 bis 74 nach Christus Symbol des Freiheitswillens. In einer aussichtslosen Situation der Belagerung töteten sich dort alle Kämpfer mit ihren Familien selbst. Die Vitrine zeigt unter anderem Keramiken und Münzen sowie die Replik eines Dolches der sogenannten Sikarier, die in der Zeit der römischen Herrschaft gegen die Besatzer kämpften.

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(4) Präsidium der Frankfurter Bibelgesellschaft konstituiert

Jürgen Schwarz und Martin Fries (v.l.)

Das neu gebildete Präsdium der Frankfurter Bibelgesellschaft hat seine Arbeit aufgenommen. Bei der Mitgliederversammung dankte der bisherige Vorsitzende und jetzige Präsident, Dr. Thomas Kreuzer, dem bisherigen ehrenamtlichen Vorstand für seine engagierte Arbeit. Zu ihnen gehören als langjährig Aktive der frühere Vorsitzende Pfarrer i.R. Jürgen Schwarz und Dekan a.D. Martin Fries. Um den Anforderungen als Trägerin des Bibelhaus Erlebnis Museums auch in Zukunft gerecht werden zu können, hat der älteste kirchliche Verein Frankfurts Führung und Aufsicht weiter professionalisiert. An der Spitze steht jetzt ein hauptamtlicher Vorstand, dem Silvia Meier als Kaufmännischer Vorstand und Museumsdirektor Dr. h. c. Jürgen Schefzyk angehören. [mehr]

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(5) Das besondere Objekt: Habakuk-Kommentar

Habakuk-Kommentar

Eine Art Kommentar zum biblischen Buch Habakuk aus dem ersten Jahrhundert vor Christus, der sogenannte "Pescher Habakuk", war einer der Funde in der ersten Qumran-Höhle. Beduinen fanden die Schriftrolle 1947 in der Höhle am Toten Meer. Auffällig ist, dass in dieser Schriftrolle die vier Buchstaben des Gottesnamens mit besonderen alt-hebräischen Buchstaben geschrieben sind - aus Scheu, den Namen Gottes in "normalen" Buchstaben zu schreiben? Im Habakuk-Kommentar bezieht ein "Lehrer der Gerechtigkeit" die Visionen des Propheten auf die Kriegszüge der Römer. Im Bibelhaus sind wertvolle Kopien dieser und anderer Funde zu sehen. [mehr]

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(6) Öffnungszeiten bis 15. Januar und neue Preisgestaltung

Bibelhaus Erlebnis Museum

Das Bibelhaus ist an den Weihnachtstagen geschlossen. Ein Besuch ist zwischen den Jahren vom 27. bis 30. Dezember möglich. Von Silvester bis zum 15. Januar macht das Bibelhaus Winterpause. Ab Januar 2018 gilt eine neue Preisgestaltung bei Führungen für Gruppen und Schulklassen. Nähere Informationen sind der Online-Seite "Infos & Preise" zu entnehmen. [mehr]

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Impressum
Verantwortlich im Sinne des Presserechts:
Silvia Meier M.A., Kaufmännischer Vorstand
Frankfurter Bibelgesellschaft e.V.
Metzlerstraße 19
60594 Frankfurt a.M.
Vereinsregister 73VR5274
Amtsgericht Frankfurt a.M.

Erreichbar unter: meier@bibelhaus-frankfurt.de
Website: www.bibelhaus-frankfurt.de

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