Aktiv werden
Newsletter
Links
Download
Kontakt / Team
Impressum
Datenschutz
Spenden Sie jetzt!
AKTIV WERDEN
für das Bibelhaus

Spenden Sie jetzt!
Ausstellung
Das Bibelhaus
Besucherservice
Bildung & Vermittlung
Presse & Information
Das besondere Objekt
Partner & Förderer
Wissenschaft
Wiedereröffnung 2011
Über uns

Wiedereröffnung des Bibelhaus Erlebnis Museums

Als Pilger führen Pfarrer Veit Dinkelaker, Religionspädagoge im Erlebnismuseum, und sein Kollege Sven Lichtenecker von der Dreikönigskirche zum Bibelhaus.
Führung in Pilger-Kleidung von der Dreikönigskirche zum Bibelhaus.

"Schaufenster für Glauben, Leben, Geschichte und Gegenwart"

„Einen intensiven Einblick in die Welt der Zeitenwende in Israel“ versprach Museumsdirektor Pfarrer Jürgen Schefzyk den Besucherinnen und Besuchern des neu gestalteten Bibelhaus Erlebnis Museums in Frankfurt. Das Bibelhaus Erlebnis Museum feierte am Freitag, 27. Mai, die Wiedereröffnung.

Zu einer Festveranstaltung in der Frankfurter Dreikönigskirche und einem ersten Rundgang durch die neue Ausstellung kamen rund 300 geladene Gäste. Als Schirmherrn der Neugestaltung sprachen der Botschafter Israels in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, und Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Ein Grußwort für die Stadt Frankfurt sprach Kulturdezernent Professor Dr. Felix Semmelroth.

Museumsdirektor Jürgen Schefzyk, Botschafter Yoram Ben-Zeev und Kirchenpräsident Dr. Volker Jung (v.l.).
Museumsdirektor Jürgen Schefzyk, Botschafter Yoram Ben-Zeev und Kirchenpräsident Dr. Volker Jung (v.l.).

Dauerleihgabe aus Israel schützt Kulturgüter

Grund für die vollständige Neugestaltung sei eine in Europa einmalige Dauerleihgabe der Israelischen Antikenverwaltung (IAA), erklärte Direktor Schefzyk. Die Israelische Antikenverwaltung ist verantwortlich für alle Grabungsfunde in Israel. Aus ihrem Deputat hat das Bibelhaus nun 270 Objekte für einen Zeitraum von 10 Jahren erhalten. Diese Form der Dauerleihgabe ist in Europa einmalig.

„Als einziges Museum Europas kann das Bibelhaus so die Lebenswelt und Sozialgeschichte der Bibel durch archäologische Funde aus Israel mit eindeutiger Herkunft erschließen“, betonte der Museumsdirektor. Damit setze das Bibelhaus konsequent das Unesco-Übereinkommen zum Kulturgüterschutz um. Das Bibelhaus beschreite den Weg einer Dauerleihgabe anstelle eines Kulturgüterimports durch Antikenhandel.

Den neuen Münztisch im Bibelmuseum erkundeten Professor Semmelroth und der ehemalige Kirchenpräsident Professor Dr. Peter Steinacker.
Den neuen Münztisch im Bibelmuseum erkundeten Professor Semmelroth und der ehemalige Kirchenpräsident Professor Dr. Peter Steinacker.

Pilgerweg, Tempel-Modell und zwölf Stationen

Museumsgäste können sich künftig auf einen Pilgerweg vom See Gennesaret zum Tempelberg in Jerusalem begeben. Der Tempel des Herodes ist im Museum in einem nach aktuellem Forschungsstand nachgebautem Modell zu sehen. Ein Fachinstitut der Universität von Kalifornien in Los Angeles produzierte zusätzlich einen Simulationsfilm in 3-D. Der Film führt die Besucher durch die Tempelanlage.

Religion und Alltag in der jüdischen Antike erschließen sich den Museumsgästen an zwölf Stationen, an denen Menschen aus verschiedenen Gruppen zu Wort kommen. Dazu zählen religiöse Gruppierungen, jüdische Pilger, aufständische Zeloten und herrschende Römer.

EKHN-Präses Dr. Ulrich Oelschläger im Gespräch mit Direktor Schefzyk.
EKHN-Präses Ulrich Oelschläger im Gespräch mit Direktor Schefzyk.

Eine Zukunftsinvestition der Landeskirche

„Das Erlebnismuseum ist für mich ein Schaufenster, das Glauben und Leben, aber auch Geschichte und Gegenwart spannend zusammenbringt“, sagte Kirchenpräsident Dr. Volker Jung. Die Landeskirche unterstütze die Museumsarbeit mit erheblichen Mitteln. Mehr als eine Million Euro seien aus dem Haushalt in die Neugestaltung, die Erweiterung und den Umbau des Bibelhauses geflossen. Für die EKHN sei dies auch eine Investition in die Grundlagen der Kirche und für die Zukunft. Der Kirche sei es aufgetragen, die Botschaft des Evangeliums in jeder Generation neu weiterzugeben. Kinder, Jugendliche und Erwachsene hätten im Bibelhaus die Chance, dieser Botschaft zu begegnen.

Dr. Thomas Kreuzer, Vorsitzender der Frankfurter Bibelgesellschaft, begrüßte in der Dreikönigskirche.
Dr. Thomas Kreuzer, Vorsitzender der Frankfurter Bibelgesellschaft, begrüßte in der Dreikönigskirche.

Bibelhaus passt in die Kulturstadt Frankfurt

Als Vorbereitung auf einen Israel-Besuch empfahl Botschafter Yoram Ben-Zeev eine Führung im Bibelhaus. In Israel begegne man der Welt der Bibel und einem modernen Staat. Besucherinnen und Besucher sähen historische Stätten und die Hightech-Welt.

„Das neu gestaltete Bibelhaus passt sich hervorragend in das ein, was Frankfurt als Kulturstadt ausmacht“. Das betonte Professor Dr. Felix Semmelroth in seinem Grußwort. Das Museum leiste seinen Beitrag als Ort der Bildung, des Dialogs und des gegenseitigen Verstehens in der Stadt am Main. „Aus einer Kirche mit vereinzelten Exponaten ist ein moderner Ausstellungsraum geworden“, erklärte Dr. Thomas Kreuzer, Vorsitzender der Frankfurter Bibelgesellschaft. Die Bibelgesellschaft ist die Trägerin des Bibelhauses.

Neue Themenstationen

Vom archäologischen Grabungsschnitt bis zum Zinsgroschen auf dem antiken Geldtisch: Eine Übersicht der neuen Themenstationen kann hier als PDF (582 KB) heruntergeladen werden.

Führung buchen

Individuelle Führungen, Programme für Schulklassen, Kinder- und Familienführungen und vieles mehr…

Wir beraten Sie gern zu Ihrem Besuch im Bibelhaus!

Zur Beratung und Buchung