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#closedbutopen: Reinheitsgebote damals und heute

Im Alten Orient gewann man aus verschiedenen Holzarten Harz, aus dem man Salböle, antike Parfums, herstellte. Im Alten Testament finden solche Düfte auch Erwähnung. Im Hohelied beispielsweise kann man nachlesen, wie sich zwei Liebende gegenseitig mit den wohlriechenden Balsamen vergleichen und diese auch nutzen, um sich attraktiver für die andere Person darzustellen:

„Da stand ich auf, dass ich meinem Freunde auftäte; meine Hände troffen von Myrrhe. […] Seine Wangen sind wie Balsambeete, in denen Gewürzkräuter wachsen. Seine Lippen sind wie Lotosblüten, die von fließender Myrrhe triefen.“ (Hohelied 5,5.13)

Jedoch nutzte man diese Salböle nicht nur als Duftwasser, sondern auch aus kultischem und hygienischem Ritus. So etwa wurden die Könige zu Israel mit Ölen zum König gesalbt. Ebenso verhielt es sich mit den Priestern. Man nutzte in der nomadischen Kultur Salböle wie Myrrhe, Weihrauch und Balsam, um sich die Füße vom Schmutz der Wüste zu reinigen und eventuelle Wunden dadurch zu sterilisieren. Die reinliche Wirkung solcher Öle jedoch wird heutzutage hinterfragt. Wir greifen in diesen Tagen eher zu Handseife und Desinfektionsmittel.

Text: Alexandra Hild, Museumsbegleiterin im Bibelhaus

Antike Fläschchen
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

#closedbutopen

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