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#closedbutopen: Musik! Musique! music!

Jede und jeder geht anders mit der derzeitigen Situation um. Das spiegelt sich auch in der Musikwelt wider. In den sozialen Medien, bei Spotify und YouTube tauchen täglich neue Songs rund um Corona auf. Auf Balkonen in aller Welt wird spontan gesungen. Böse Zungen behaupten, dass in Deutschland wohl eher laut die Hausordnung vorgetragen wird. Wie auch immer – Musik trägt uns in schwierigen Zeiten. Man kann gegen die Traurigkeit ansingen oder musizieren.

Harfenspiel als Therapie

Die Bibel erzählt vom depressiven König Saul, der durch das Harfenspiel des Hirtenjungen Davids geheilt wird. (1. Samuel 16,14-23) Musik als Therapie ist also keine moderne Erfindung. Man kann musizieren, wenn man gesiegt hat und den Triumph feiert. Zu lesen in Deborahs Siegesliedern (Richter 5). Dieses Stück hebräischer Poesie gehört wohl zu den ältesten Stücken des Alten Testaments und entstand circa 1200 vor Christus. Es ist ein episch erzähltes Volkslied.

Lieblingsmelodien trösten

In vielen Fernseh- oder Radiobeiträgen hören wir im Moment vom „Kampf gegen Corona“. Jeden Tag bestehen wir jede und jeder auf ihre und seine Weise diese Herausforderung. Welche epischen Geschichten werden wir in ein paar Jahren erzählen? Und wie jeden Tag bestehen? Greifen Sie zur alten Blockflöte, hören Sie ihrem Kind beim Üben zu und schmettern Sie beim Radiohören mit. Lassen wir uns von unseren Lieblings- und Lebensmelodien trösten und stärken!

Text: Sabine Weber, Museumsbegleiterin im Bibelhaus

Der Schofar ist ein Musikinstrument, das aus Widderhorn gefertigt ist und bereits in der Bibel häufig erwähnt wird. Noch heute erklingt er in der Synagoge.
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum