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#closedbutopen: Money makes the world go round (Liza Minelli)

Mitten im Bibelhaus steht der große, hölzerne Geldwechseltisch. Jede der vielen Münzen rund um Jesus Geburt sieht anders aus. Die Zahlungsmittel kamen aus vielen Teilen der Welt: Die Pilger, die Soldaten und die Händler brachten sie in die Stadt Jerusalem. Heute können wir per Mausklick Waren aus aller Welt bestellen. Geldmünzen muss man dafür nicht mehr in die Hand nehmen, alles wird elektronisch geregelt.

Wie aber war das Beschaffen von begehrten Waren früher? Schon in der Antike wurde Gut aus allen Kontinenten in andere Erdteile geliefert. Mithilfe von Lasttieren und auf zum Teil gefährlichen Land-, Fluss- oder Seerouten. Bekannt sind die Tee-, Seiden- oder Gewürzstraße. Man kann sagen: Schon damals rückte die Welt durch den Handel zusammen.

Jeder Kauf ist eine Entscheidung

Ist es jedoch sinnvoll, Dinge, die auch regional beschafft werden können, aus der Ferne zu ordern? Jede Order ist eine Handlung, die ich in „der Hand“ habe. Jeder Kauf ist eine Entscheidung. Das Wort Handlung beinhaltet aber noch viel mehr: Jeden Tag handeln wir in dieser Welt. Wir handeln unsere Beziehungen zu den Mitmenschen aus. Wir geben oder nehmen mehr. Wir konsumieren oder stellen her. Und wir machen auch unseren Handel mit Gott nach dem Motto: ich gebe, wenn du gibst. Was genau bestimmt meine Handlungen? Diese Frage stellt sich in diesen bewegten Zeiten ganz besonders.

Text: Sabine Weber, Museumsbegleiterin im Bibelhaus

Münzen der Vergangenheit
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum