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#closedbutopen: Fake News und Digitalisierung im Spätmittelalter

Wir kennen alle die Geschichte von der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg, davon, dass Martin Luther somit seine Bibelübersetzung drucken ließ und er so die Bibel an das Volk brachte.

Doch was heißt das wirklich? Während der Reformation war die Nutzung des Buchdrucks entscheidend dafür, dass Martin Luther mit seinen theologischen und politischen Ansichten rasant im Land bekannt wurde. Er nutzte zusammen mit dem Künstler Lucas Cranach d. Ä. die Methode des Buchdrucks, um über Wort und Bild das Evangelium von Jesus Christus zu verbreiten.

Es gibt viele Parallelen dieser Medienrevolution im Spätmittelalter zur heutigen Medienrevolution der Digitalisierung. Momentan merken wir es stärker denn je, dass digitale Medien unerlässlich für das Funktionieren der westlichen Gesellschaft sind. Viele Nachrichten verbreiten sich in Windeseile. Manchmal wird dadurch auch falschen Nachrichten der Weg gebahnt. Zu Luthers Zeit kam es zwischen den streitenden Parteien ebenso zu „fake news“. Für mich stellt sich die Frage, ob die Theologie oder die Kirche mittels der Digitalisierung der Medien nun auch revolutioniert werden. Schaut mal nach unter #digitalekirche.

Alexandra Hild, Museumsbegleiterin im Bibelhaus

Drucken war die Medienrevolution im Spätmittelalter.
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum