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#kulturtrotzcorona: Heiraten mit 13 Jahren?!

Wenngleich Jungen zur Zeit Jesu mit 13 Jahren religiös mündig und somit erwachsen wurden, so wurden sie meistens erst einige Jahre später verheiratet. Mädchen hingegen wurden dies mit Eintritt der Periode also etwa zwischen 12 und 16 Jahren.

Nachdem ein Ehevertrag zwischen den Vormunden der beiden Zukünftigen ausgehandelt wurde, befand sich das junge Paar erst in einer Verlobungszeit, in der die beiden stärker als heute miteinander bereits verbunden waren, aber noch nicht die Ehe vollzogen hatten. Zur Zeremonie der Eheschließung gehörte auch, dass das Brautpaar zusammen unter der Chuppa stand, die als Symbol für das neue Haus der jungen Familie stand. Die Zeremonie wurde begleitet von Pauken, Tamburinen, Flöten, Gesänge und Tänze der Hochzeitsgäste.

Es war üblich, dass die ausschweifende Hochzeitsfeier mehrere Tage anhielt. Wer eine Hochzeit, auf der Jesus das Tanzbein schwang, nachlesen möchte, kann dies gern unter Johannes 2,1-11 tun.

Text: Alexandra Hild, Museumsbegleiterin im Bibelhaus Erlebnis Museum

Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

#kulturtrotzcorona