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#kulturtrotzcorona: „Iss Dein Gemüse auf!“

Viele verschiedene Gemüsesorten finden im Alten und Neuen Testament bereits Erwähnung: Bohnen, Erbsen, Linsen, Kürbisse, Lauch, Zwiebeln, Knoblauch und auch das Senfkorn. Dagegen kannte die Bibel des Deutschen liebstes Gemüse - die Kartoffel – noch gar nicht. Diese kam erst im 16. Jahrhundert aus ihrer südamerikanischen Heimat nach Europa. Auch das Nachtschattengewächs der Tomate hat einen ähnlichen Migrationshintergrund und ist daher in der Bibel unerwähnt geblieben.

Schöner und kräftiger als alle anderen

Unmissverständlich wird im Alten Testament jedoch zu einer vegetarischen Lebensweise geraten. So heißt es im 1. Buch Moses, 1,29: „Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.“ Vehement setzte sich auch der Prophet Daniel mit seinen Knechten für den Verzehr von Gemüse ein – mit erfreulichen Folgen. Er verzichtete bei einem königlichen Mahl auf das servierte Fleisch, aß zehn Tage lang Gemüse und sah danach schöner und kräftiger aus, als alle jungen Leute, die die Speise des Königs genossen hatten.

Egal, ob Sie sich heute schöner, kräftiger oder gesünder essen wollen: Essen Sie Ihren Gemüseteller auf! In diesem Sinne: Guten Appetit!

Text: Eva-Andrea Schmitt, Museumsbegleiterin im Bibelhaus

Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

#kulturtrotzcorona