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Das besondere Objekt: Vom Luder zum Luther - Bußpsalmen deutsch 1517

Die Sieben Bußpsalmen Deutsch von 1517: Noch unterschrieben mit "Martin Luder".
Bußpsalmen

Sieben Psalmen (Psalm 6, 32, 38, 51, 102, 130, 143) gelten als die Buß-Psalmen des König David. Die erste Druckausgabe auf Hebräisch mit lateinischer Übersetzung besorgte Johannes Reuchlin 1506. Die Bußpsalmen gehören in der mittelalterlichen Liturgie der römisch-katholischen Kirche zu den Gebeten in der Fastenzeit und der Karwoche.

Durch die reformatorische Erkenntnis "frei"

Vor 500 Jahren macht Martin Luther erste Schritte der Übersetzung aus der Hebräischen Bibel mit eben jenen Bußpsalmen. Das Vorwort unterzeichnet der Mönch und Professor aus Wittenberg mit "F(rater) Martinus Luder Augustiner zu Wittenberg 1517". Erst nach der Veröffentlichung der 95 Thesen am 31. Oktober 1517 erscheint die Namensform "Luther". Martin Luther erklärt das folgender Maßen: er sei nun durch seine reformatorische Erkenntnis "frei". Auf Griechisch heißt "frei": "eLeUTHERos" - eingedeutscht wird daraus "Luther".

Martin Luther verehrt die hebräische Sprache, lehnt aber die jüdische Auslegung der Hebräischen Bibel ab. Luthers Judenhass ist eine Schattenseite der Reformation.