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#kulturtrotzcorona: Bitte Abstand halten!

Das Fragment einer Steintafel mit griechischen Buchstaben in der Ausstellung zum Neuen Testament findet direkte Worte: Wer hier nicht Abstand hält, den erwartet möglicherweise die Todesstrafe.

Die Inschrift befand sich einst – vor 2000 Jahren - am Eingangsbereich zum Jerusalemer Tempel.

Während der riesige Vorplatz des Tempels für alle Menschen zugänglich war, durften nur Juden und Jüdinnen in dieses innere Areal. Es war von einer Mauer umgeben, deren Durchgänge mit solchen Schrifttafeln versehen war. Die Heiligkeit und Reinheit des Tempels sollte so bewahrt werden.

Wer heute die Abstandsregeln nicht einhält, der muss nicht die Todesstrafe fürchten, wohl aber Ansteckung mit eventueller Todesfolge. Diese und andere Schutzmaßnahmen dienen also nicht in erster Linie dazu, unsere Freiheit zu beschränken, sie sollen uns vielmehr vor einer Krankheit bewahren, die die Welt bislang weder behandeln noch heilen kann. Freuen wir uns über Lockerungen, die etwa einen Museumsbesuch wieder möglich machen, aber vergessen wir nicht, uns und unsere Mitmenschen zu schützen!

Link zum besonderen Objekt: Antike Inschrift

Text: Sibylle Hoffmann-Merz, Museumsbegleiterin im Bibelhaus

Abguss einer antiken Verbotstafel aus Jerusalem
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

#kulturtrotzcorona