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#kulturtrotzcorona: Welch ein Anker ist die Hoffnung! (Sully Prudhomme)

An diesem Fundstück geht man schnell vorbei: ein grober Stein aus Muschelkalk mit drei Löchern. Aber ein zweiter Blick lohnt! Die Archäologie verrät, was wir da vor uns haben: einen Ankerstein für Schiffe aus der antiken Stadt Caesarea Maritima. Sie lag am Mittelmeer zwischen Tel Aviv und Haifa. Noch heute können wir ihre beeindruckenden Ruinen besichtigen.

Die Löcher im Stein sind für die Taue. Ankersteine waren für die Schiffsleute in vielfacher Weise nützlich und eine Lebensversicherung. Als pures Gewicht hielten sie die Schiffe bei der Fahrt stabil. Im Sturm lässt sich der Ankerstein als Schleppanker benutzen, um das Kentern zu verhindern. Und dann ist der Anker natürlich dazu da, um ihn im Hafen zu setzen und zu lichten.

Welche Ankersteine habe ich in meinem Leben?

Beim Betrachten des Steins kommt mir der Gedanke, dass es gerade in der Zeit der Pandemie wichtig ist, welche Ankersteine ich in meinem Leben habe. Was hält mein „Schiff“ bei schwerer See stabil und lässt mich hoffen und wo setze ich meine Anker? Jede/r wird darauf eigene Antworten finden müssen, denn die Zeit der Unsicherheit wird vermutlich noch länger dauern. Ich wünsche Ihnen mit dem Sinnbild des Ankersteins eine fruchtbare Suche nach ihrem Anker!

Zum besonderen Objekt: Ankerstein aus Caesaria

Text: Sabine Weber, Museumsbegleiterin im Bibelhaus

Der Ankerstein aus Caesaria
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum