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Luther in aller Munde!?

Anonymer Titel von Luthers „Septembertestament“ 1522 © WLB
Anonymer Titel von Luthers „Septembertestament“ 1522 © WLB

Eine Ausstellung 2015 im Bibelhaus Erlebnis Museum soll ganz auf Schule zugeschnitten sein

Im Reformationsdekade-Jahr „Bibel und Bild“ stellt das Bibelhaus Erlebnis Museum mit Unterstützung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), des Landes Hessen und anderen Institutionen eine Ausstellung zur Entstehung der Bibelübersetzung Martin Luthers zusammen. Ziel ist es, die Bedingungen, die zur Übersetzung und dann zur raschen Verbreitung der Bibel in einer Sprache, die jedem und jeder zugänglich ist, zu verdeutlichen – und ihre Bedeutung für heute zu erschließen.

Sprachfähigkeit und Identitätsfindung

Kein Werk ist so bedeutend für die Entwicklung der deutschen Schrift- und Hochsprache, wie das „Meisterstück deutscher Prosa“ (Nietzsche): die Bibelübersetzung  Martin Luthers. Inwiefern hat damals dieses Werk zu Sprachfähigkeit und Identitätsfindung geführt – und inwiefern tut sie das noch heute? Diesen Fragen sollen insbesondere Lerngruppen in der Ausstellung nachgehen können.

Eine Gutenbergbibel wird ebenso gezeigt, wie die gesamt Bandbreite an vorreformatorischen deutschen Bibelübersetzungen, die ersten Bibeldrucke auf Hebräisch und Griechisch und schließlich Erstausgaben des September- und Dezembertestamentes aus dem Erscheinungsjahr der Übersetzung des Neuen Testamentes durch Martin Luther im Jahr 1522. Folgende Bibeldrucke des 16. Jahrhunderts, auch aus der reformierten oder römisch-katholischen Tradition, illustrieren die Reformation als Medienereignis erster Klasse – nicht zuletzt durch die bahnbrechende Übersetzung der Heiligen Schrift aus dem Kreis um Martin Luther.

Was muss in der Ausstellung vorkommen, damit Schüler/innen darin gut lernen?

Neben den wertvollen Büchern soll die Ausstellung so gestaltet sein, dass sie insbesondere Schülerinnen und Schülern in die zentrale Frage jenes Zeitalters nach der Quelle allen Wissens einführt, die in Humanismus und Renaissance gestellt wurde. Luther hat sie mit der Übersetzung des Neuen Testamentes und später der hebräischen Bibel beantwortet. Seine Bibelübersetzung hat nicht nur Folgen für die Anhänger der Reformation in deutschen Landen. Sie wird Vorbild für Bibelübersetzungen weltweit. Sie führt zu einer Welle volkssprachlicher Literatur auch über den deutschen Sprachraum hinaus. Luthers am biblischen Text geschulte und entwickelte Sprache ist mit ihren treffenden Bildern bis heute in aller Munde.

Externe Fachleute aus den Bereichen Schule, Medienpädagogik, Religions- und Museumspädagogik bilden im Vorfeld einen „didaktischen runden Tisch“. Die Aufgabe ist, im Rahmen der Ausstellung Themenfelder, die für junge Menschen interessant sind oder sein sollten, herauszuarbeiten. Wie bisher soll das Vermittlungskonzept auf passende Lehrplaninhalte ausgerichtet werden.

Fortbildung für Lehrkräfte im Bibelhaus Erlebnis Museum am Donnerstag, 9. Oktober 2014, 14:30-17:00 zum Thema „Reformation und Bibel“. Anmeldung im RPI Frankfurt.

Ansprechpartner: Pfr. Veit Dinkelaker Tel. 069-66426527, dinkelaker(at)bibelhaus-frankfurt.de.

Information für Pädagogen

Damit Sie sich noch besser auf den Besuch im Bibelhaus vorbereiten könne, bieten wir Ihnen Informationen zum museumspädagogischen Angebot.

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Eigenes Wissen testen zu diesem Thema, kann jeder mit der Stationenarbeit zur Verbreitung der Bibel (PDF, 252 KB).