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Ausstellung Weihnachten 2018
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Eröffnung Weihnachten 2018
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Die Ausstellung "Weihnachten" wird bis zur Sommerweihnacht am 25. Juni 2019 verlängert

Die Bilderbibel, die der Ratsherr und Bürgermeister Johann Matthias Bansa im Jahr 1746 für seine Kinder und Enkel verfasst hat: Sie ist in der Weihnachtsausstellung erstmals in Frankfurt zu sehen.
Bansa-Bibel
Stillende Gottesmutter / © Ikonenmuseum Frankfurt
© Ikonenmuseum Frankfurt

Dass nicht nur in Betlehem die Wickeltücher und die Myrrhe-Salbe eine Rolle gespielt haben, sondern auch in Jerusalem bei der Grablegung und Auferweckung Christi - diesen Bogen schlägt die Ausstellung "Weihnachten" im Bibelhaus Erlebnis Museum. Selbst die "Krippe" als Futtertrog bildet eine Klammer von der Christgeburt zum leeren Grab. Überzeugen Sie sich selbst!

Dass wir auch im Jahr 2019 "nach Christi Geburt" den Tag der Geburt des Jesus von Nazaret ebenso wenig kennen, wie sein präzises Geburtsjahr, ist kein Geheimnis - auch das lässt sich in der Ausstellung erneut nachprüfen. Zu feiern gibt es trotzdem etwas! Dass aber der 25. März, der im kirchlichen Kalender "Empfängnis des Herrn" heißt, drei biblische Ereignisse in ein Verhältnis setzt und dabei bereits auf Weihnachten blickt, ist in Vergessenheit geraten.

Der 25. März als Neujahrstag

Die Tagundnachtgleiche im Frühjahr ist einer der möglichen Daten für die "Schöpfung der Welt". In einigen Ländern galt der 25. März noch bis vor zweihundert Jahren als Neujahrstag. Wenn der 25. März als Tag der Schöpfung nicht der Geburtstag Christi ist - so doch der Tag seiner Empfängnis, als Maria Besuch vom Engel - und dem Heiligen Geist - bekam (Lukas 1). Neun Monate Schwangerschaft bis zum 25. Dezember! Darüber hinaus: Der 25. März fällt fast immer in die Passions- und Osterzeit. Als der Termin für Karfreitag und Ostern noch nicht staatlich festgelegt war, galt in manchen Kalendern der 25. März als der Tag der Kreuzigung Jesu – wann sonst, wenn nicht am Tag der Schöpfung und dem Tag der Empfängnis? Todestage galten in der Urchristenheit als die eigentlichen "Geburtstage" - Christ*innen gedachten der Märtyrer*innen im Blick auf die Geburt ins ewige Leben.

Johannistag - der längste Tag des Jahres

Die Ausstellung im Bibelhaus Erlebnis Museum erinnert daran, dass nicht nur in den biblischen Texten und Traditionen jedes Einzelne das Ganze enthält und an Ostern eben auch Weihnachten ist - und umgekehrt, wenn nicht eigentlich sogar jeden Sonntag, dem wöchentlichen Feiertag: Die kirchlichen Gesänge lassen auf das "Ehre sei Gott in der Höhe" vom Hirtenfeld in Betlehem, das "Halleluja" von Ostern folgen - jede Woche. Die Ausstellung "Weihnachten" kann noch bis zum längsten Tag des Jahres - dem Johannistag, auch genannt "Sommerweihnacht" - besucht werden. Johannes der Täufer wird gefeiert als derjenige, der das Kommen Christi ankündigt. Dann ist es noch ein halbes Jahr bis zum Christtag. Nach dem Fest ist vor dem Fest.

Hinweis auf öffentliche Führungen:

Dienstag, 26. März, 16 Uhr: Passah in Jerusalem vor 2000 Jahren
Dienstag, 25. Juni, 16 Uhr: Mittsommer - Johannes! Dem Täufer auf der Spur

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